{Dinner Dienstag} Capati

10:30


Ich esse. Und esse. Und komm gar nicht mehr aus dem essen raus. So fühlt es sich zu mindestens an, neben Gerichten die für mich eher unter gewöhnungsbedürftig fallen (Posho und Millet Bread) gibt es mindestens doppelt so viele die einfach unglaublich lecker sind. Capati zum Beispiel. Das Gebäck wurde von indischen Einwanderern als Naan Brot in das Land gebracht und hat sich über die Jahre zu einem traditionellen Ugandischen Essen entwickelt. Es liefert nicht nur die Grundlage für Rolex, das ugandische national Gericht, es schmeckt auch für sich genommen unglaublich lecker wenn es frisch aus der Pfanne kommt. Morgens gibt es neben einer Tasse Tee in der Regel auch etwas Eskorte, häufig frische Capati. Und da die so einfach zuzubereiten sind ist das etwas das ich hier in der Küche oft übernehme. 
Es werden nur wenige Zutaten benötigt, ich hab die mal hier aufgelistet.

500g Mehl
5 EL Sonnenblumen oder Rapsöl
ca. 300 ml warmes Wasser
ein TL Backpulver
zwei TL Salz

Alles wird zu einem glatten Teig vermengt, hier mit der Hand, aber wäre ich zu Hause würde die Entscheidung bestimmt auf meinen Mixer mit den schönen Knethaken fallen. Anschließend wird der Teig in kleine, etwa faustgroße, Kugeln geteilt. Die werden dann ausgerollt.
Nudelholz? Sowas bietet unsere Küche hier nicht, dafür haben wir eine leere (Glas) Sodaflasche. Mit der kann ich auch ganz hervorragend alles zu etwa einen halben Zentimeter dicken Fladen ausrollen. Anschließend werden diese mit sehr viel Öl in einer Pfanne gebacken bis beide Seiten eine goldige Farbe bekommen haben. 


Die Küche im Büro sieht so aus wie in vielen Haushalten hier, in der Regel werden die drei  Kochstellen mit Kohle am morgen angeheizt und können dann den ganzen Tag über genutzt werden. 
Neben der Pfanne mit den Capati ist der Rand des großen Topfes mit Tee zu sehen der jeden morgen aufgesetzt wird, da wo das Tablett mit den rohen Capati abgestellt ist befindet sich die dritte Kochstelle. Capati werden übrigens hier im Norden auch Capat genannt, warum das so ist hab ich allerdings noch nicht rausgefunden. 










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1 Kommentare

  1. Hallo Tabea, Danke für Deine tollen Berichte und Fotos! Wirklich spannend zu lesen. Und auf das frische Obst bin ich wirklich neidisch!!!!! LG aus Bremen, Birgit

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