Black and White Stripes

17:13


Wer hat denn noch in der vergangenen Woche das Wetter nochmal so ordentlich genossen? 
Vor zwei Wochen hat für mich die Uni endlich gestartet. Ersti-Woche nicht mit eingerechnet. 
Trotz aller Tips und Hinweise muss ich an dieser Stelle zugeben das ich die etwas links liegen gelassen habe. Bis jetzt habe ich das noch nicht bereut. Aber mal gucken wie das zu Semesterende aussieht. 
Und auch den nächsten Tip, bloß keine Veranstaltung vor zehn Uhr morgens in den Stundenplan setzen, auch am Freitag am besten alles frei lassen. Naja. Hat nicht so gut geklappt, an drei von fünf Tagen habe ich um acht Uhr Vorlesungsbeginn. An den anderen beiden um zehn. 
Ihr seht schon, schön die ganze Woche voll gepackt. Da ich aber keine Frühaufsteherin bin lege ich mir inzwischen Abends schonmal raus was ich morgens anziehen werde. Seit dem mein Kleiderschrank in den vergangen Jahren auf eine Kleiderstange geschrumpft ist geht das entscheiden sowieso wesentlich schneller. Und wenn es dann schon fertig zurecht gelegt auf dem Bügel hängt… 


Schneller war ich noch nie morgens angezogen.

Die eingesparte Zeit ist dann aber schnell mit Raumsuchen und Veranstaltungen aufgebraucht. Ist von euch vielleicht auch jemand dieses Semester als Ersti voll am durchstarten? 


Die Fotos habe ich zwar Bereits Anfang des Monats mit Greta in Münster gemacht. Am Dienstag hatte ich aber die beiden zeitlosen Teile nochmal an. 



















Das T-Shirt ist von Funktionsschnitt. Hinter Funktionsschnitt findet ihr ein Kölner Label das in den letzen Jahren ganz ordentlich an Bekanntheit zugelegt hat wie ich finde. 
Die Köpfe dahinter haben sich auf T-Shirts spezialisiert. Denn, wer sich nur auf eine Sache spezialisiert, kann in dieser besonders gut sein.
Das zeigt sich hier zum Beispiel in den immer zum Schnitt passenden Materialien. Die übrigens alle natürlich sind und keine Plastikanteile haben. Mit Bio Baumwolle, Tencel, Seacell und drei weiteren Materialien findet sich eigentlich immer das passende. 
Wer mir auf Instagram folgt weiß das ich inzwischen schon eine ganze Weile lang versuche immer nachhaltiger zu leben. Dazu gehört das ich inzwischen seit fast zwei Jahren nur noch Kleidung kaufe die nachhaltig ist.

Was macht dieses T-Shirt nachhaltig?

Nachhaltigkeit hat viele verschiedene Aspekte. Funktionsschnitt erfüllt gleich mehrere. Ein für mich besonders wichtiger Aspekt sind die Arbeitsbedingungen unter denen meine Kleidung produziert wird. 
In Portugal werden die verschiedenen Garne zunächst zu Meterware verarbeitet, sind aber noch ein bisschen blass und farblos. Damit die schönen Farben die das T-Shirt dann später hat in den Stoff kommen geht es anschließend zur Färberrei. Nun folgt noch der Zuschnitt, der mit Hilfe einer Maschine erfolgt. Anschließend bleibt das zusammennähen der einzelnen T-Shirt Teile das an verschiedenen Stationen in Handarbeit erfolgt.  
Der zweite Punkt der zur Nachhaltigkeit beiträgt ist die Auswahl der Materialien. Hier geht es nicht nur um Bio Baumwolle und den Verzicht auf künstliche Fasern. Wichtig sind auch die Farben die benutzt werden, die Garne und die Verpackung des T-Shirts. 
Bei Funktionsschnitt findet ihr kein Plastik am T-Shirt selber. Das Schildchen, dass über das T-Shirt und den Preis informiert ist aus Papier, mit einem Faden und einer Sicherheitsnadel befestigt. Das Plastik das zum verschiffen der Shirts genutzt wird ist recyclebar.  
Das ursprungsmaterial ist aber natürlich auch wichtig. 
Die Bio Baumwolle von Funktionsschnitt kommt aus Indien und ist GOTS und Fairtrade zertifiziert. 
Tencel/Lycocell, ein Materialmix aus FSC zertifizierten Holz und der bereits genannten Bio Baumwolle, wird von der Österreichischen Firma Lenzing bezogen. 
Seacell ist eine Faser die aus Braunalgen gewonnen wird und bei Funktionsschnitt ebenfalls von der Firma Lenzing kommt. 
Das von Funktionsschnitt verwendete Organic Leinen kommt aus China, noch gibt es keine Zertifizierung. Aber dadran wird gearbeitet. 
Kaschmir und Merinowolle sind die beiden verwendeten Materialien die nicht vegan sind. Während die Merinowolle aus Australien kommt und ebenso noch keine Zertifizierung hat, kommt die Kaschmirwolle aus der Mongolei und wird in Nepal weiterverarbeitet. 
Ein weiterer Punkt der zur Nachhaltigkeit beiträgt ist die Qualität. Wenn ich ein T-Shirt lange Zeit über tragen kann, dann muss ich nicht alle Nase lang ein neues kaufen. Und das Nachhaltigste Kleidungsstück ist das, dass ich nicht kaufe.  



In meinem Schrank finden sich im Moment ein schwarzes und ein weißes T-Shirt von Funktionsschnitt, beide trage ich unheimlich gerne. Auf den Bildern seht ihr das schwarze Plain aus Bio Baumwolle. 
Und wenn das nächste Shirt ersetzt werden muss weiß ich wohl auch schon genau wo ich mich umschauen werde. 

Wer von euch sich übrigens fragt warum ich euch trotz dem finalen Beginn der kalten Jahreszeit noch dieses doch recht sommerliche Outfit zeige, kombiniert mit einer kuscheligen Strickjacke und dicken Socken ist das auch im Winter absolut Einsatzfähig. 




Ich trage: 
T-Shirt "Plain" von  Funktionsschnitt
Rock "Lia Stripe" von Peopletree  


Fotos: Greta Beugte - www.gretacaptures.com

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2 Kommentare

  1. Ich finde deinen Look sehr schön. Er ist unaufgeregt und trotzdem irgendwie besonders. Das Shirt mag ich auch gern. Ich bin ein Fan von minimaoistischen Styles.
    Liebe Grüße
    Julia

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  2. Moin Julia!
    Danke dir, ich mag diese schlichten Outfits auch einfach unglaublich gerne.

    Liebst aus Bielfeld,
    Tabea

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