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Uganda

  • InUganda

    Alltagsgeschehen 15.11.

    Ich kann nicht schlafen. Irgendwo direkt neben mir summt es unerträglich laut, kurz warte ich ab, dann lass ich mit einer geübten Bewegung meiner Hand das Summen verstummen. Die Mücke, die eben noch zwischen Moskitonetz und Wand gefangen war ist verstummt. In fünf Minuten ist die nächste da. Aber dann bin ich eingeschlafen.

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  • InFood, Uganda, Vegan

    {Dinner Dienstag} Capati

    Ich esse. Und esse. Und komm gar nicht mehr aus dem essen raus. So fühlt es sich zu mindestens an, neben Gerichten die für mich eher unter gewöhnungsbedürftig fallen (Posho und Millet Bread) gibt es mindestens doppelt so viele die einfach unglaublich lecker sind. Capati zum Beispiel. Das Gebäck wurde von indischen Einwanderern als Naan Brot in das Land gebracht und hat sich über die Jahre zu einem traditionellen Ugandischen Essen entwickelt. Es liefert nicht nur die Grundlage für Rolex, das ugandische national Gericht, es schmeckt auch für sich genommen unglaublich lecker wenn es frisch aus der Pfanne kommt. Morgens gibt es neben einer Tasse Tee in der Regel auch etwas Eskorte, häufig frische Capati.

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  • InUganda

    Oktober in Bildern – 31.10.

    Ein Rückblick auf den zweiten, vollständigen Monat in Uganda. Gefühlt hab ich nur gegessen und war auf Fieldtrips. Und so in etwa spiegeln das auch die Bilder.

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  • InUganda

    Weekly #KW43

    Ein kurzer Rückblick auf Kalenderwoche 43. Hauptsächlich für alle die, die gerne mitbekommen was mir im Kopf rumspukt.

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  • InUganda

    September in Bildern 30.09.

    Meine Mitfreiwillige Jenny und Adam von Viva con Agua Kampala

    Frische Ananas an jeder Ecke in Kampala

    Die Treppe in der National Mosce in Kampala 

    Ein heimliches Porträt vom höchsten Punkt der National Mosce


    Der Nil 

    Besuch im Büro. Ist das ein Schmetterling? Keine Ahnung

    Der Nil. Nochmal.

    Der Bodafahrer in Kampala hatte einen Helm für mich. Seltenheit. 


    Huch. Ein Selfie.

    Landschaft in der West Nil Region

    Der Nil. Schon wieder.

    Das war wirklich eine gute Kleiderwahl. Ein Tag rumrennen in der Flüchtlingssiedlung und Madam trägt Bluse und Bleistiftrock. Aber, auch hier gilt der Dress Code meines Büros.


    Ein letztes mal für diesen Monat. Der Nil. 


    Kongolesin Moseka Missiana

    Blick auf Kampala Downtown

    Blick auf den Palast in Kampala 

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  • InUganda

    Rhino Camp Settlement 21.09.

    Straßen, die ich nie als Straße erkannt hätte. Menschen die fünf Kilo Säcke Soghun und Kanister gefüllt mit Wasser auf ihren Köpfen, Fahrrädern und Motorrädern transportieren. Und immer wieder kleine Siedlungen, einzelne Häuschen im Mitten einer Landschaft, die sich nicht zwischen Wüste und Wald entscheiden kann.  

    Der Fahrer hat ein ordentliches Tempo drauf, die Männer im hinteren Teil des Wagens unterhalten sich laut in Lugbara, ich versteh kein Wort. Mitten auf der Straße liegt ein halber LKW, die zweite Hälfte sehen wir hinter der Kurve liegen. Immer weiter fahren wir auf der Strecke, ich bin froh, als wir nach über einer Stunde im ersten Dorf ankommen. Als ich aussteige kommen die üblichen „Muzungu, Muzungu!“ Rufe, ich werde zu einem Stuhl geführt irgendjemand holt einen Hocker für mich. Gemeinsam mit einem regionalen Radiosender wird regelmäßig ein Dialog ermöglicht, heute geht es um das Thema Schule. Die Bewohner von Simbili stören sich daran, dass die Grundschule 3 km entfernt ist und es dort kein Essen gibt, ein Mitarbeiter der NGO Windle Trust die dafür zuständig ist erklärt, dass es in Uganda gesetzlich vorgeschrieben ist das die Schule im Umfeld von 4 km liegen muss, darum sind die 3 km Weg in Ordnung. Und Essen gäbe es in Uganda sowieso nur in Schulen in der Karamoja Region, sie sollen den Kindern doch bitte Essen mitgeben. Nicht alle haben Verständnis für diese Aussagen, aber es wird akzeptiert. Auch zu hohe Schulgelder und die Schwierigkeiten eine Secondary School zu besuchen kommen zur Sprache, ein Mitarbeiter des Büro vom Primaminister antwortet. Nach etwas über einer Stunde sind wir fertig, ein Mitglied des Dorfes steht auf und fragt nach meinem Namen. Es wird zusammengeräumt, einige Kinder folgen mir mit Abstand. Ältere Frauen kommen zu mir, schütteln meine Hand und fragen auf Lugbara wie es mir geht. Sie strahlen als ich die einzigen beiden Wörter Lugbara anwende die ich kann, „Ma Muke, Awodifo“.

    Inzwischen ist es Mittag, wir setzen uns ins Auto. Es geht weiter zum nächsten Dorf.

    Moseka Missiana war eine der Teilnehmerinnen des Radio Dialoge, sie erzählte mir das sie aus dem Kongo stammt und fragte ob sie mich fotografieren darf.

    Ocea B liegt direkt am Zentrum des Rhino Camp Settlement, allein aus dem Süd Sudan beläuft sich die Zahl der dort lebenden Flüchtlinge auf Rund 40.000. Als wir ankommen befinden sich fast ausschließlich Kinder in der Siedlung, es wurde noch nichts aufgebaut und unsere Kontaktperson nicht zu erreichen. Kurzerhand gehen mein Kollege und ich auf Suche, schnell finden wir eine junge Frau die Englisch spricht und uns nach Ocea A schickt, die Siedlung auf der anderen Straßenseite. Am Versammlungspunkt dort trifft mein Kollege einen Jungen, der weiß wo unsere Kontaktperson ist, er macht sich auf den Weg um ihn zu holen. In der Zwischenzeit gehen wir Mittagessen, hinter einer kleinen Lehmhütte kochen einige Frauen Essen in unglaublichen Mengen. An einem Tisch sitzen Mitarbeiter verschiedenster NGO’s und Ministerien. Wir setzen uns dazu, es gibt Reis und Süßkartoffeln. Als wir nach dem Essen zurück zum Versammlungsplatz kommen wurden Stühle aufgebaut, es sind einige Erwachsene da, überwiegend Männer. Außerdem sind überall Kinder. Wie eigentlich immer. Jemand erklärt uns das es heute Lebensmittel gibt, darum währen die meisten die alt genug sind bei der Ausgabe und könnten nicht kommen. Die Lebensmittelausgabe ist auch das Thema für die Diskussion.  Es wird sich über die Menge beschwert, darüber das es kein Öl mehr gibt sondern nur noch Soghun und Bohnen. Außerdem scheinen einige keine Lebensmittel zu erhalten, sie sagen es läge daran das ihre Namen nicht auf den Listen stehen.  Der Mitarbeiter des Büro vom Prime Minister erklärt, dass es dieses Jahr mehr Flüchtlinge gekommen sind als erwartet wurden, dass die Lebensmittel bis Dezember für alle reichen müssen. Er führt weiter aus das auch in der Regionalen Bevölkerung viele nicht genug haben. Er erfährt kein Verständnis. Die Menschen haben Hunger. Nach einer Stunde ist es auch hier vorbei. Keine der beiden Seiten ist richtig zufrieden. Die Kinder fragen ob ich sie fotografieren kann, ich mache Fotos alle posen. Eine Frau kommt auf mich zu, fragt ob sie ein Foto von mir machen darf. Wir fotografieren uns gegenseitig. Sie entschuldigt sich für ihr schlechtes Englisch, das aber genauso ist wie das aller, und berichtet das sie aus dem Kongo stammt und zeigt mir ihre Kinder.  Wir sitzen wieder im Auto. Zwei Stunden geht es über die Buckelpiste zurück, ich bin müde und lass mir den Tag nochmal durch den Kopf gehen. Erinnere mich an die Häuser aus weißen Planen und die Menschenmasse an der Lebensmittelausgabe. Die Straße wird immer leerer je weiter wir uns vom Zentrum des Camps entfernen. 

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